Das Blut der anderen / Simone de Beauvoir

Artikelnummer: 4352

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Beschreibung

Ausgabe: Gebunden, 338 Seiten

Verlag: Volk und Welt Berlin, 1984

Sprache: Deutsch

Originaltitel: Le Sang des autres

Zustand: gebraucht, gut

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Klappentext:

Jean Blomart, der Held dieses Romans, befindet sich in einem ständigen inneren Konflikt. In einer von Widersprüchen zerrissenen Welt fühlt er sich zum Handeln verpflichtet, hat aber Bedenken, durch seine Entscheidungen in das Leben anderer einzugreifen. Es ist die Zeit des zweiten Weltkrieges, Frankreich ist von den deutschen Faschisten besetzt. Blomart, der aus bürgerlicher Familie stammt, hat früh mit dem Elternhaus gebrochen, um sich eine eigene Existenz aufzubauen. Er hat es dabei an Konsequenz nicht fehlen lassen. Aus dem Bohemien wurde der Proletarier, aus dem Proletarier der Führer einer Widerstandsgruppe. Nun, da er einen Befehl zu geben hat, durch den das „Blut der anderen“ gefährdet wird, stellen sich ihm erneut die alten Fragen. Am Sterbebett Helenes, der Frau, die er liebt, mit der er sich aber entzweite, rollt in schnellen dramatischen Bildern noch einmal die Geschichte seines Lebens vor ihm ab.

Simone de Beauvoir, französische Schriftstellerin, Erzählerin und Essayistin, wurde 1908 in Paris geboren. Sie stammt aus bürgerlichem Hause, versuchte aber schon bald einen eigenen Weg einzuschlagen. Sie studierte Philosophie, Mathematik und Literatur und lehrte danach an verschiedenen Lyzeen Frankreichs. 1943 publizierte sie ihren ersten Roman, „Sie kam und blieb“. An der Seite Sartres, ihres Lebensgefährten, kämpfte sie in der Resistance. Seither beteiligte sie sich an unzähligen Aktionen für den Frieden und engagierte sich besonders für die Rechte der Frau. Romane: „Das Blut der anderen“ (1945), „Die Mandarine von Paris“ (1954), „Die Welt der schönen Bilder“ (1966, Volk und Welt 1969) ; Erzählungen: „Eine gebrochene Frau“ (1968, Volk und Welt 1971); Essays: „Das andere Geschlecht“ (1949), „Das Alter“ (1970); Memoiren: „Memoiren einer Tochter aus gutem Hause“ (1958, Volk und Welt 1975), „In den besten Jahren“ (1960, Volk und Welt 1977), „Der Lauf der Dinge“ (1963), „Alles in allem“ (1972).