Jesus von Texas / D. B. C. Pierre

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Beschreibung

Ausgabe: Gebunden, 383 Seiten

Verlag: Aufbau Verlag, 2004

Sprache: Deutsch

ISBN-13:‎ 978-3351029968

ISBN-10:‎ 3351029969

Zustand: gebraucht, gut, ohne Schutzumschlag, Ausschnitte des Schutzumschlages inliegend

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Inhalt:

Booker-Preis 2003 Nach Coetzee, Atwood, Martell: Booker-Preis 2003 an DBC Pierre Das moderne Amerika - eine funkelnde schwarze Komödie über unser Unbehagen und unsere Faszination Vernon Little sitzt im städtischen Gefängnis von Martirio, der »Barbecuesaucen-Hauptstadt von Texas«. Er hat ein ernsthaftes Problem: Sein Kumpel Jesus hat soeben 16 Klassenkameraden ins Jenseits befördert und sich dann selbst erschossen. Auf Vernon, seinen einzigen Freund, konzentrieren sich nun die Rachegelüste der Stadt und die Sensationsgier der Medien. DBC Pierres Debütroman ist mehr als eine Spritztour durch die Welt populärer Kultur - seine literarischen Referenzen finden sich in den amerikanischen Klassikern. Die Fülle an peinigender Ungerechtigkeit, die Vernon widerfährt, erinnert an den »Fänger im Roggen«, und die Unschuld eines Huck Finn wird ebenso zitiert wie die komische Larmoyanz eines Portnoy von Philip Roth. Auf der Oberfläche ist »Jesus von Texas« ein Roman, der die Sprachblasen einer hysterischen Medienwelt und den Plüschkosmos der Homeshopping-Kanäle parodiert. Doch hinter der grellbunten Kulisse des Geschehens lauert das Dämonische. Vernon ist der einzige, der es sieht und mit schockierender Lakonie benennt. Nicht er ist ein Killer, sondern er ist umgeben von Mördern und Brandstiftern; nicht er ist das verkommene Subjekt, als das ihn alle diffamieren, sondern er ist der einzig Unschuldige inmitten einer verdorbenen Welt, die ihn gekreuzigt sehen möchte. »Jesus von Texas« ist ein hellwacher Gesellschaftsroman von perfider und unversöhnlicher Klarheit, der in England und den USA für Aufsehen gesorgt hat, weil er die von Michael Moore (»Bowling for Columbine«, »Stupid White Men«) geäußerte Kritik literarisch überzeugend weiterführt. DBC Pierre Nachdem Peter Warren Finlay 20 Jahre lang ein selbstzerstörerisches Leben jenseits aller Legalität geführt hat, zieht er sich nach Irland zurück, um den Roman »Jesus von Texas« zu schreiben. Die Ernsthaftigkeit seiner Wandlung betonend, nimmt er ein Pseudonym an, das für »Dirty But Clean Peter« steht.

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