Tödliche Intrigen / Peter Anders

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Beschreibung

Ausgabe: Taschenbuch, 301 Seiten

Verlag: Verlag Jasmin Eichner, 1995

Sprache: Deutsch

Zustand: gebraucht, gut


Klappentext:

Ende der 60er Jahre stößt der Schriftsteller Peter Anders zufällig auf einen Illustriertenartikel über den Fall Vera Brühne. Vera Brühne und ihr Mitangeklagter Johann Ferbach waren 1962 in einem Indizienprozeß eines Doppelmordes für schuldig befunden und zu einer lebenslangen Zuchthausstrafe verurteilt worden. Der "sittlich lose" Lebenswandel von Frau Brühne hatte seinerzeit zu einem wahren Kesseltreiben gegen die Angeklagte geführt. Geldgier soll ihr Motiv gewesen sein.
Anders ist zunächst rein schriftstellerisch interessiert und nimmt Kontakt zum Anwalt Ferbachs auf. Er erhält von diesem Einblick in die Akten. Ihm fallen rasch die Ungereimtheiten in der polizeilichen Ermittlungsarbeit auf und er beginnt 6 Jahre nach dem Urteil auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei stößt er bald auf unerwartete Schwierigkeiten. Anonyme Anrufer bedrohen ihn, man versucht ihn wirtschaftlich zu ruinieren, andererseits erhält er Schweigegeldangebote.
Anders, ein typisch bayerischer Dickschädel gibt nicht auf, selbst dann nicht, als eine wichtige Entlastungszeugin unter seltsamen Umständen stirbt. Die Staatsanwaltschaft weigert sich die Ermittlungsergebnisse von Anders zu verwerten. Offenbar ist eine mächtige Lobby daran interessiert, daß der Fall Brühne nicht wieder aufgerollt wird. Man munkelt, daß der Ermordete in Waffenschiebergeschäfte verwickelt gewesen sein soll. Anders übersteht mehrere Mordanschläge - sein Auto liegt noch heute im Hamburger Hafenbecken.
Letztendlich setzt sich seine Zähigkeit durch: Er bekommt einen Anruf von einem hohen bayerischen Beamten, der ihm Begnadigung für Frau Brühne verspricht, unter der Voraussetzung, daß Anders seine Ergebnisse 15 Jahre lang nicht veröffentlicht. Diese 15 Jahre sind um. Peter Anders umfangreiche Recherchen wurden im vorliegenden Tatsachenroman verarbeitet. Lesen Sie selbst: "TÖDLICHE INTRIGEN. Der Fall Vera Brühne"