Geschichte der Inquisition im Mittelalter / Charles Lea Henry

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Beschreibung

Ausgabe: Broschiert, 647 Seiten

Verlag: Eichborn,1997

Sprache: Deutsch

ISBN-13: 978-3821805078

ISBN-10: 3821805072

Zustand: gebraucht, gut, gelesen, Namenseintrag auf vorderem fliegenden Blatt

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Klappentext

ZU DIESEM BUCH. Der amerikanische Gelehrte Henry Charles Lea (1825 bis 1909) gehört zu den Klassikern unorthodoxer Kirchengeschichtsschreibung. Sein Werk über die Geschichte der Inquisition im Mittelalter - großartig in seiner erzählerischen Kraft und der Breite seiner Perspektiven, gründlich in seiner Verarbeitung eines gewaltigen Quellenmaterials - ist in vieler Beziehung bis

heute unübertroffen. Lea beschreibt das methodische Vorgehen der Inquisitoren beim Aufspüren von Ketzern und Häretikern, bei deren Verfolgung und Vernichtung als ein System der universellen Überwachung und Gesinnungspolizei, das der Kirche angeblich zur Reinerhaltung des Glaubens, in Wirklichkeit jedoch zur Erhaltung und Festigung ihrer eigenen, irdischen Macht diente.

Aber Leas monumentales Werk ist nicht nur ein Stück kritischer Kirchengeschichte. Sehr ausführlich stellt der amerikanische Historiker auch Aufstieg und Untergang der vielfältigen Häresien und Ketzerbewegungen des Mittelalters dar, zu deren Unterdrückung die Inquisitoren angetreten waren: die Welt der Katharer und der Kreuzzug gegen die Albigenser in Languedoc werden ebenso ausführ-

lich geschildert wie die Unruhe stiftenden Fraticellen in Italien, die Waldenser in Frankreich und Deutschland, die Hussiten in Böhmen, die politische Ketzerei, die in Savonarola gipfelte, die Vernichtung des Templerordens sowie das Zauberer- und Hexenwesen und seine Verfolgung.